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Liebe zukünftige Eltern des Kindergartens St. Blasius,

demnächst besucht ihr Kind unseren Kindergarten. Eine große Veränderung für sie und ihr Kind. Der Kindergarten ist der erste Schritt ihres Kindes in die Welt hinaus und Sie müssen es loslassen. Aber ihr Kind ist nicht allein. Die Kinder und Erzieher des Kindergartens freuen sich schon sehr auf das neue Mitglied in ihrer Gruppe.

Zu diesem Schritt gehört viel Vertrauen, deshalb  bieten wir ihnen gerne die Möglichkeit, ganz unverbindlich im Voraus schon einmal den Kindergarten zu besichtigen.

Die Anmeldung erfolgt auf eigenen Wunsch in einem persönlichen Gespräch in dem Sie uns und wir sie und ihr Kind gerne noch besser kennenlernen möchten um ihnen den Anfang zu erleichtern. So möchten wir gerne wissen, was ihr Kind am liebsten spielt, klären gemeinsam welche Hilfestellungen ihrem Kind den Eintritt erleichtern.

Der Start in den Kindergarten beginnen wir behutsam. In den ersten Tagen stürzt viel neues auf sie ein, eine neue Umgebung, viele Kinder, eine größere Geräuschkulisse als zu Hause, viele unterschiedliche Materialien usw. . Wir möchten ihr Kind nicht erschrecken, sondern ihm vorsichtig einen neuen sicheren Raum zur weiteren Entwicklung und Entfaltung eröffnen, deshalb ist es uns wichtig, dass wir am Anfang die Zeit im Kindergarten erst einmal beschränken und mit sie in greifbarer Nähe sind, dies sieht wie folgt aus:

1.-3. Tag: Sie besuchen gemeinsam mit ihrem Kind den Kindergarten für 1-1,5 h. Durch die Sicherheit die sie ihrem Kind bieten kann es in Ruhe den neuen Lebensbereich erobern. Eine Erzieherin ist in ihrer Nähe und baut langsam den Kontakt zu ihrem Kind auf. Zeigen sie ihrem Kind, dass die Erzieherin ihr Vertrauen besitzt und ziehen sich langsam von den Aktivitäten zurück.

4.-5. Tag: Am vierten Tag wollen wir die Trennung versuchen. Nachdem sie ihr Kind in den Kindergarten gebracht haben und ihm beim Start in den Kindergartenalltag geholfen habenverabschieden sie sich von ihm. Keine Angst die Bezugserzieherin ist in der Nähe und achtet auf ihr Kind. Bleiben Sie bitte  erreichbar.  Wenn wir merken, dass es noch zu früh ist brechen wir den Versuch zum Schutz ihres Kindes ab. Auch in diesen Tagen ist die längste Zeit auf 1bis 1,5 Stunden verkürzt. Wenn die Trennung für das Kind gut zu verarbeiten war,  sprechen wir nach der ersten Woche die weitere Vorgehensweise ab. Braucht das Kind noch weiterhin stärker ihre Sicherheit, kann die Verabschiedung am Morgen schon schneller von statten gehen oder können wir die Zeit der Anwesenheit im Kiga verlängern?  Wichtig dabei ist jedoch, dass sie weiterhin stets erreichbar sind im ersten Monat, je nach Kind auch länger.

Wir können ihnen nicht versprechen, dass jeder Abschied ohne Tränen und Trennungsschmerz verlaufen wird, wichtig dabei ist, dass sie wissen, dass wir sie benachrichtigen, wenn der Schmerz ihres Kindes so groß ist, sodass es sich nicht beruhigen lässt. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass sie ihrem Kind klar signalisieren:

o       Ich freue mich dass du in den Kindergarten gehst
o       Du wirst dort viel Schönes erleben und viele Freunde finden (positive Zukunftsaussicht)

o       Ich vertraue deinen Erzieherinnen
o       Zeigen sie ihrem Kind, dass sie an es glauben.
o       Erklären sie ihrem Kind klar, wann sie wiederkommen und was sie in der Zwischenzeit machen.

Die Eingewöhnungszeit endet, wenn:  

o       sich ihr Kind im Kindergarten wohlfühlt
o       die Erzieherin als neue Bezugsperson akzeptiert wird.
o       das Kind sich immer aufs Neue auf den Kindergarten freut.
o       Auf andere Kinder zugeht.

 Der Kindergartentag eines Kindes zwischen 2 und 3 Jahren:

o       dauert höchstens von   8.30 Uhr-12.15 Uhr. Hütestufe und Nachmittage sind nicht möglich.
o       kostet 130,-€ im Monat, 11 Monate werden berechnet.
o       Ab dem  Ersten des Monats in dem es drei Jahre alt wird, darf es den Kindergarten zu den allgemeinen
Öffnungszeiten besuchen. Der Kindergartenbeitrag wird auf den zu dieser Zeit üblichen Satz umgestellt.

Was wir ihnen bieten:

o       Zuverlässige Bezugspersonen
o       Pädagogisch ausgebildetes Personal
o       Ganzheitliche Förderung  der Kinder nach den Entwicklungsfeldern des Orientierungsplanes.
o       Akzeptanz und Wertschätzung der Person.
o       Beachtung der individuellen Entwicklungsprozesse
o       Eine aktive, positive Zuwendung und Wärme
o       eine vielseitige, anregungsreiche und gestaltbare Umwelt, die seinen kindlichen Bedürfnissen entspricht
nach Ordnung und Überschaubarkeit.

Wir freuen uns schon auf eine spannende und aufregende Zeit, sowie eine gute Zusammenarbeit mit ihnen.

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